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Name:           Toffifee

Geburtstag: 28.05.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

In froher Erwartung auf Candy”s Fohlen begannen wir 2 Wochen vor dem Entbindungstermin mit der Geburtsüberwachung.

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Gemeinsam sind wir stark. Nachtschicht mit der Unterstützung von Lucky und Moglie. Auch Kolja kümmerte sich ganz liebevoll um die werdende Mama.
Am 15. Mai dachten wir, dass es endlich los geht. Candy lag in ihrer Box, schaute sich ständig auf den Bauch, stöhnte und schwitzte. Doch es kam alles anders. Wir stellten uns die Frage, ob es wirklich Wehen sind oder doch eine Kolik?

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Wir riefen unseren Tierarzt Dr. Mütze an, denn Candy lag nun schon 5 Stunden. Wir versuchten sie mehrfach auf die Beine zustellen, aber sie sackte immer wieder zusammen. Später stellte sich heraus, dass sie sich den Ichiasnerv eingeklemmt hatte. Unser Tierarzt Dr. Mütze ist in dieser Nacht mehrfach da gewesen. Nun sollten wir Candy aller drei Stunden wenden. Mittlerweile sind wir Profis im Pferde drehen und mit jedem mal, klappte das Wenden besser. Candy half so gut sie konnte. Doch nach 24 Stunden war klar: Candy muss in die Uniklinik. Trotz den mehrfachen Kontrollen von Dr. Mütze und all den Bemühungen, Candy wieder auf die Beine zu bekommen. Sie wurde einfach immer schwächer.
Ein festliegendes Pferd zu Verladen ist nicht ohne, aber dann auch noch hoch tragend. Doch es klappte. Zehn Helfer rollten Candy auf eine Plane und zogen sie auf einem Strohbett in den Pferdeanhänger – Verladetraining einmal anders. Nach der Ankunft stellten das Team der Uniklinik Candy wieder auf die Beine.

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Mit Hilfe des Geschirrs konnte Candy stehen und wir ersteinmal durchatmen. Doch die Angst um das Fohlen blieb bestehen. Schock! Im Ultraschall war kein Herzschlag
zu orten! Doch nach Minuten des Bangens, bewegte sich etwas in Candy ́s Bauch. Gott sei Dank, das Fohlen lebt. Nach drei Tagen konnte das Geschirr abgelegt werden, denn Candeldera stand wieder sicher auf ihren Beinen.

 

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Nachdem es Candy besser ging, nutzten wir jede Gelegenheit sie zu besuchen, um mit ihr spazieren zu gehen und sie zu verwöhnen. Sie freute sich über ihren täglichen Besuch und genoss die Streicheleinheiten und die Schwangerschaftsgymnastik.
Candy hatte uns lange genug auf die Folter gespannt und am 28. Mai 2014 früh Morgens kam der erlösende Anruf der Uniklinik. Sie hatte 06.30 Uhr ein gesundes Stutfohlen zur Welt gebracht. Nichts und niemand konnte uns aufhalten. Wir fuhren sofort in die Klinik, um die Kleine zu begrüßen.Es war ein wahnsinns Gefühl die Kleine endlich zusehen und so erleichternd sie gesund und munter nach diesen Strapazen begrüßen zu dürfen.

 

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Das Fohlen ist noch nass als wir unsere Dreiecksbindung eingehen. Imprinten ist so etwas tolles. Zur Sicherheit ließen wir die beiden noch ein paar Tage länger in der Klinik ­ zur Beobachtung. Die beiden entwickelten sich prächtig und Candy ging es von Tag zu Tag besser.

 

Wir bereiteten alles für den baldigen Transport Nachhause vor. Auch Zuhause liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Bis es endlich soweit war. Wir durften die beiden mit Nachhause nehmen.

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Der Transport lief Einwandfrei und es hieß herzlich Willkommen in Bröhsen. Und alle wollten die kleine endlich kennenlernen und begrüßen. Die Namensgebung stand nun im Raum, wir machten einen Aufruf bei Facebook und ließen uns dafür noch ein paar Tage Zeit. Die kleine bekam dann endlich auch einen Namen: Toffifee!

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Nun beginnt langsam das Training mit Toffi.